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Asthma und Rauchen

Asthma und Rauchen

 

Rauchen erhöht das Risiko an Asthma zu erkranken und verstärkt Asthma-Attacken um ein Vielfaches.

Aktives, sowie passives Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit des Körpers Asthma zu entwickeln. Kinder aus einer Raucherfamilie sind hierbei besonders gefährdet, da sie ständig passiv den Rauch einatmen. Sollten Sie bereits Asthmatiker sein und dennoch regelmäßig zur Zigarette greifen setzen Sie sich damit einem hohen Risiko aus.

Da das Rauchen absolut schädlich für den eigenen Körper ist, kann die Kombination mit Asthma bei einer Überreizung sogar tödlich enden. Zigarettenrauch kann bei vorhandener Überempfindlichkeit der Atemwege einen Asthma-Anfall auslösen. Rauchen bahnt darüber hinaus den Weg für Asthma. Bei Menschen mit entsprechender genetischer Anlage kann der Kontakt mit Zigarettenrauch die Entwicklung einer Überempfindlichkeit der Atemwege hervorrufen. Wie sie Asthma mit Inhalatoren behandeln können erfahren Sie hier.

Denn der Qualm schädigt die Innenhaut der Bronchien. Inhalierte Allergene können so leichter eindringen und spezielle Immunzellen in der Bronchialschleimhaut erreichen.

Die Folge: Eine Allergie kann leichter entstehen. Mehrere Untersuchungen zeigten, dass rauchende Patienten mit Heuschnupfen ein wesentlich höheres Risiko aufweisen, Asthma zu entwickeln, als nicht rauchende Patienten mit Heuschnupfen.

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Passivrauchen

Passivrauchen gefährdet Kinder! Kinderärzte gehen davon aus, dass Passivrauchen im Elternhaus für ca. 5 – 15 Prozent der Asthma-Erkrankungen im Kindesalter verantwortlich ist. Setzen Sie Ihre Kinder nicht dieser Gefahr aus. Seien Sie ein gutes Vorbild und verzichten Sie auf Zigaretten in der Nähe ihrer Kinder.

Nicht nur aktives Rauchen schädigt die Atemwege. Wenn Sie rauchen, nimmt die für Asthma typische Überempfindlichkeit der Atemwege auch bei ihren Kindern zu. Mehrere Studien belegen, dass Kinder, deren Eltern zu Hause rauchen, häufiger an Atemwegsinfekten, Asthma, Husten sowie Ohren- und Augenentzündungen leiden. Die Symptome von Atemwegserkrankungen steigen mit der Anzahl gerauchter Zigaretten.

 

Rauchen in der Schwangerschaft

Schon Zigarettenrauchen in der Schwangerschaft wirkt sich auf die allergische Veranlagung des Kindes aus. Mütter, die auch in der Schwangerschaft den Griff zum „Glimmstengel“ nicht lassen können, bringen Kinder mit einem niedrigeren Geburtsgewicht und mit einer höheren Allergiebereitschaft zur Welt. Im Nabelschnurblut dieser Kinder sind höhere Konzentrationen des Immunglobulins E messbar. Dieses Protein ist mit einer erhöhten Allergie-Neigung verbunden.